Mutterhaus
Noch heute leben und arbeiten Diakonissen - Frauen, die Ihr Leben in den Dienst der evangelischen Kirche gestellt haben - im Elisabethenstift. Das Mutterhaus ist der Wohnort und das Zentrum dieser Gemeinschaft.
Der Ursprung des Diakonissen-Amts - und damit auch der Mutterhäuser - liegt im Jahre 1836. Die Versorgung von Armen Kranken war zur damaligen Zeit kaum zu bewerkstelligen. In vielen Städten gab es nicht einmal ein Krankenhaus. Es war der Kaiserswerther Pfarrer Theodor Fliedner, dem damals der Gedanke kam, junge Mädchen zu finden, die sich den Armen und Kranken in dienender Liebe annehmen sollten.
Am 19. November 1858, dem Namenstag der Heiligen Elisabeth - der Patronin von Kranken und Notleidenden - wurde das Mutterhaus Elisabethenstift eingeweiht und diente von da an als Heimat für die Schwestern und gleichzeitig als Krankenhaus.
Bis heute sind rund um das Mutterhaus viele weitere Gebäude zum Elisabethenstift dazugekommen. Aber wie damals dient auch heute noch das Mutterhaus als Wohn- und Lebensort für die Diakonissen, die sich in den zahlreichen Einrichtungen des Elisabethenstift engagieren.
Um den Gedanken des diakonischen Handelns der Diakonissen in zeitgemäßer Form weiterzuführen wurde 1999 unter dem Arbeitstitel »Diakonische Gemeinschaft« die heutige Elisabeth-Gemeinschaft ins Leben gerufen.



